Der Markentest

Nun lade ich Sie zu einem kleinen Experiment ein. Das ist nicht ganz ernst zu nehmen, es hat eher spielerischen Charakter: Machen Sie den persönlichen Markentest. Welche Marken fallen Ihnen zu folgenden Stichworten ein? Lesen Sie kurz und halten Sie Ihre spontanen Antworten gleich mit einem Stift fest.

  • Autos
  • Nudeln
  • Schuhe
  • Parfum
  • Rasierwasser
  • Duschbad
  • Hemden
  • Jeans
  • Uhren
  • Sportartikel
  • Schokolade
  • Joghurt
  • Käse
  • Bier
  • Papiertaschentücher
  • Haselnusscreme
  • Spülmittel
  • Waschmittel
  • Zahncreme

Und? Verbinden Sie mit diesen Marken eher Positives oder Negatives? Erstaunlich, dass es die PR-Strategen immer wieder schaffen, dass die meisten Menschen mit den Marken, die sie kennen, Gutes verbinden, Qualität, Verlässlichkeit. Marken stehen für einen Wert. Markenprodukte haben daher ihren Preis. Sie sind wertvoll. Und darum gilt für uns irgendwie auch der Umkehrschluss: Marken machen uns selbst zu markanten Menschen. Von ihrem Wert fällt etwas auf uns. Marken machen Menschen wertvoller – so scheint es zumindest. Wir selbst gewinnen durch Marken Profil, ein Image färbt auf uns ab. Das wünschen wir zumindest. Ein Stück unserer Identität versuchen wir bewusst oder unbewusst über die Marken, die wir nutzen, aufzubauen. Sie sollen letztlich unseren Lebenswert steigern und unsere Liebenswürdigkeit. Sie machen, das ist unser geheimer Wunsch, das Leben für uns lebenswerter und uns selbst für andere liebenswerter.